Denkerzelle im Raum-in-Raum Prinzip als autarkes Raumelement

Raum-in-Raum-Systeme oder Trockenbau!

Welche Lösung ist unserer Erfahrung nach wirtschaftlicher?

Raum-in-Raum – langfristig das bessere Konzept
Will ein Unternehmen zusätzliche Rückzugsräume für Meetings oder auch Fokusarbeit anschaffen muss es sich zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Lösungsansätzen entscheiden. Einerseits bietet sich der klassische Ausbau mittels Trockenbau oder raumhoher Trennwände an, andererseits versprechen moderne Raum-in-Raum-Systeme hohe Flexibilität und damit zukunftssichere Lösungen.

Bei vielen baulichen Investitionen stehen zunächst nur die Anschaffungskosten im Fokus. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit einer Entscheidung zeigt sich aber erst bei der ganzheitlichen Betrachtung aller Kosten. Insbesondere sind die Kosten zu betrachten, die ein solcher Einbau, im laufenden Betrieb, heute und in der Zukunft verursacht. Planungsaufwand, Bauzeit, Anpassungen an bestehende Gebäudestrukturen sowie die zukünftige Flexibilität der Einbauten beeinflussen die tatsächliche Wirtschaftlichkeit maßgeblich.

Gerade für modernen Arbeitswelten, die regelmäßig mit neuen Anforderungen umgehen müssen, gewinnen Raum-in-Raum-Systeme zunehmend an Bedeutung. Die folgende Betrachtung verwertet Erfahrungen, die wir in den letzten 10 Jahren mit unserer Projektarbeit gesammelt haben.

Trockenbau – Individuell, aber aufwendig

Trockenbau oder auch raumhohe Systemwände ermöglicht eine dauerhafte Unterteilung von Büroflächen und bietet grundsätzlich große Gestaltungsfreiheit. Allerdings beginnt das Projekt lange bevor Bestellungen an die Handwerker geschrieben werden können also sehr lange vor der eigentlichen Montage. Bereits in der Planungsphase müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden:

  • Anpassung der Raumaufteilung
  • Integration in bestehende Gebäudestrukturen
  • Abstimmung mit Elektroplanung
  • Anpassung von Lüftungs- und Klimakonzepten
  • Anpassung des Brandschutzkonzepts
  • Berücksichtigung von Akustikmaßnahmen
  • Koordination verschiedener Gewerke
  • Terminplanung und Baustellenorganisation

Hinzu kommt, dass die Baumaßnahmen meist direkt im laufenden Betrieb stattfinden. Dadurch entstehen Einschränkungen für Mitarbeitende und oftmals auch bauliche und organisatorische Zusatzaufwände (Staubwände, Umzüge in Interemsbereiche u.a.). Je nach Projektgröße können Planung, Ausschreibung, Abstimmung und Ausführung mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen.

Raum-in-Raum-Systeme – schneller zum fertigen Raum

Raum-in-Raum-Systeme verfolgen einen anderen Ansatz. Statt einen Raum innerhalb des Gebäudes, unter Einbeziehung der gegebenen Strukturen (z.B. Decke und Wände) zu errichten, wird eine in sich geschlossene und autarke Raumeinheit einfach auf die bestehende Fläche gestellt. Alle relevanten Komponenten sind bereits werkseitig vorgerichtet:

  • Beleuchtung
  • Lüftung
  • Akustiklösungen
  • Elektrifizierung
  • Datenanschlüsse
  • Möblierungsoptionen 

Dadurch reduziert sich der Koordinationsaufwand erheblich. Statt mehrere Gewerke nacheinander zu organisieren, erfolgt die Umsetzung weitgehend über einen Ansprechpartner. Für Unternehmen bedeutet dies:

  • kürzere Projektlaufzeiten
  • geringerer Planungsaufwand
  • weniger Abstimmungsrunden
  • sehr kurze Montagezeit
  • deutlich geringere Beeinträchtigung des laufenden Betriebs 

Die Fertigung des Raumes wird in die Werkstätten des Zulieferers verlegt und erfolgt nicht an der Baustelle. Die Lieferzeit geht nicht zu Lasten des laufenden Betriebes. Der Raum steht, nach Montagebeginn, innerhalb weniger Stunden, zur Verfügung und ist sofort betriebsbereit.

Planungskosten – eine oft unterschätzte Position

Bei Investitionsentscheidungen werden häufig nur die sichtbaren Baukosten betrachtet. Tatsächlich verursachen jedoch Planung, Projektsteuerung und interne Abstimmungen einen erheblichen Teil der Gesamtkosten.

Bei klassischen Umbauten sind oft zahlreiche Beteiligte eingebunden:

  • Architekten 
  • Lüftungsplaner
  • Elektroplaner 
  • Brandschutzbeauftragte
  • Haustechniker 
  • Facility Management 
  • externe Handwerksbetriebe 

Jede Änderung während der Projektphase kann zusätzliche Abstimmungs- und Planungskosten verursachen. Raum-in-Raum-Systeme reduzieren diese Komplexität erheblich, da viele technische und funktionale Aspekte bereits im System selbst gelöst sind.

 

Flexibilität als wirtschaftlicher Vorteil

Der größte Unterschied zeigt sich häufig erst Jahre nach der Investition. Unternehmen wachsen, Teams verändern sich und neue Arbeitsmodelle entstehen. Was heute ein Besprechungsraum ist, kann morgen ein Fokusraum oder ein Projektbüro sein. Während Trockenbauwände dauerhaft mit dem Gebäude verbunden sind, lassen sich Raum-in-Raum-Systeme an neue Anforderungen anpassen. Das woodtec System kann:

  • erweitert werden
  • innerhalb des Gebäudes versetzt werden
  • demontiert, eingelagert und wieder aufgebaut werden
  • bei einem Standortwechsel umgezogen werden

Dadurch bleibt die Investition langfristig nutzbar.

Flächeneffizienz als zusätzlicher Kostenfaktor

Büroflächen gehören zu den großen Kostenpositionen vieler Unternehmen. Deshalb gewinnt die effiziente Nutzung vorhandener Flächen zunehmend an Bedeutung. Raum-in-Raum-Systeme ermöglichen die Schaffung zusätzlicher Räume, ohne bestehende Gebäudestrukturen verändern zu müssen. Besonders die Mittelzone moderner Bürogebäude kann dadurch effizient genutzt werden. Lösungen von woodtec nutzen Flächen, die mit klassischen Systemen nicht oder nur sehr schwer zu nutzen sind. Es entstehen hochwertige Besprechungs- und Arbeitsräume innerhalb der vorhandenen Fläche. Attraktive Fassadenbereiche bleiben für Arbeitsplätze erhalten, sodass die gesamte Bürofläche besser genutzt wird.

Modulare Bürokonzepte gewinnen zunehmend an Bedeutung

Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, Arbeitsflächen flexibel an neue Anforderungen anzupassen. Hybrides Arbeiten, wechselnde Teamgrößen und projektbezogene Arbeitsweisen erfordern Raumkonzepte, die sich schnell verändern lassen. Modulare Bürokabinen, Meetingboxen und akustische Rückzugsräume bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Sie schaffen zusätzliche Räume innerhalb bestehender Flächen, ohne aufwendige bauliche Veränderungen durchführen zu müssen. Dadurch entstehen flexible Arbeitsbereiche, die sich an die Entwicklung des Unternehmens anpassen können.

Langfristige Betrachtung statt reiner Anschaffungskosten

Wer ausschließlich die Erstinvestition betrachtet, kommt häufig zu einem unvollständigen Ergebnis. Eine wirtschaftliche Entscheidung sollte folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Planungsaufwand 
  • Projektlaufzeit 
  • Betriebsunterbrechungen 
  • Flexibilität bei zukünftigen Änderungen 
  • Wiederverwendbarkeit 
  • Rückbaukosten 
  • Nutzungsdauer der Investition 

Gerade in dynamischen Arbeitswelten können Raum-in-Raum-Systeme dadurch einen deutlichen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber klassischen Trockenbaulösungen, aber auch gegenüber raumhohen Trennwänden bieten.

Fazit

Trockenbau und Raum-in-Raum-Systeme verfolgen unterschiedliche Ansätze zur Schaffung neuer Arbeitsräume. Während Trockenbau oder raumhohe Trennwände dauerhaft fest verbaute Lösungen sind, überzeugen Raum-in-Raum-Systeme durch kurze Realisierungszeiten, geringeren Planungsaufwand und hohe Flexibilität.

Insbesondere Unternehmen, die ihre Arbeitswelten kontinuierlich weiterentwickeln und auf zukünftige Veränderungen vorbereitet sein möchten, profitieren von den Vorteilen modularer Raum-in-Raum-Systeme. Lösungen von woodtec zeigen, dass moderne Arbeitsräume heute nicht mehr zwingend aufwendig gebaut werden müssen, sondern flexibel, nachhaltig und wirtschaftlich innerhalb bestehender Flächen entstehen können.

Häufige Fragen zu Trockenbau und modularen Büro-Raumlösungen

Was ist langfristig wirtschaftlicher – Trockenbau oder eine modulare Büro- Raumlösung?
Die Antwort hängt von den Anforderungen des Unternehmens ab. Während Trockenbau dauerhaft mit dem Gebäude verbunden ist, bieten modulare Raumlösungen eine deutlich höhere Flexibilität. Räume können versetzt, erweitert oder bei einem Standortwechsel mitgenommen werden. Dadurch bleibt die Investition langfristig nutzbar.

Wie lange dauert die Umsetzung einer zusätzlichen Besprechungs- oder Arbeitsfläche?
Klassische Umbauten benötigen häufig mehrere Wochen für Planung, Abstimmung und Ausführung. Modulare Raumlösungen werden dagegen weitgehend vorgefertigt und können oftmals innerhalb weniger Stunden montiert und genutzt werden.

Eignen sich modulare Raumlösungen auch für Großraumbüros?
Ja. Besonders für offenen Bürostrukturen ermöglichen Raum-in-Raum Systeme die schnelle Schaffung von Besprechungsräumen, Fokusbereichen oder akustischen Rückzugsorten. Bestehende Gebäudestrukturen oder auch die Infrastruktur muss nicht angefasst oder berücksichtigt werden.

Können Bürokabinen oder Meetingboxen später versetzt werden?
Viele Systeme lassen sich innerhalb eines Gebäudes umstellen oder bei einem Umzug demontieren und an einem neuen Standort wieder aufbauen. Dadurch bleiben Unternehmen flexibel, wenn sich Teamgrößen oder Arbeitskonzepte verändern.

Welche Vorteile bieten integrierte Lüftung und Beleuchtung?
Moderne Bürokabinen verfügen häufig bereits über Beleuchtung, Belüftung und Stromanschlüsse. Dadurch reduziert sich der Planungs- und Installationsaufwand erheblich und der Raum kann direkt genutzt werden.

Für welche Einsatzbereiche eignen sich Meetingboxen und Rückzugsräume?
Typische Einsatzbereiche sind Besprechungen, Videokonferenzen, Telefonate, konzentrierte Einzelarbeit, Projektarbeit oder vertrauliche Gespräche. Sie schaffen Rückzugsmöglichkeiten innerhalb offener Arbeitsumgebungen.